Sternenfotografie Dr. Hager

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Vortragsthemen

 

Es gibt 2 Möglichkeiten für Sie, multimediale Reisen zu buchen:

Möglichkeit 1:
Buchen Sie meine Vorträge mit und bei mir, für das Ars Electronica Center (AEC) im „Deep Space“-Raum. Dies inkludiert eine 3D-Reise durch das Universum.
Der Deep Space Raum: Ein Raum der elektronischen Superlative. Weltweit einzigartig ist seine Ausrüstung: 8 Full HD Beamer projizieren unter anderem Bilddaten in hochaufgelöster Form simultan auf eine 16x9m Wand und Boden. Zudem habe ich im AEC eine Projektion einrichten dürfen, welche das gesamte vermessene Universum anhand von wissenschaftlichem Datenmaterial in 3D zeigt. Das heißt, der Deep Space wird damit zu einem Raumschiff, in welchem wir durch das ganze Universum fliegen.

Möglichkeit 2:
Sie buchen und ich komme zu Ihnen, zu Ihrem ausgewählten Veranstaltungsort mit meiner eigenen Ausrüstung.
Außerhalb des AEC reise ich mit meiner eigenen professionellen Vortragsausrüstung: Full HD-Beamer, 16:9 (4-16m) Leinwand, Stereo-Soundsystem mit Wings Platinum MultiMedia-Vorträgen und einer Menge Sterne.


Individuelle Firmenvorträge

Der maßgeschneiderte Vortrag für Ihre Firma


Was kann ein moderner Betrieb vom Kosmos lernen?

Wenn wir den hierarchischen Aufbau unserer Milchstraße genau beobachten und analysieren, lassen sich daraus strukturelle Prinzipien ableiten, die in der gesamten Natur wiederzufinden sind. Die Natur hat im Vergleich zu uns Menschen einen unschätzbaren Vorteil: Zeit in wahrlich astronomischen Maße. Und genau diese Millionen Jahre der Evolution haben zu einem sehr ausgeklügelten System geführt, welches durch Anwendung von Trial and Error zu einem bewährten und bestandsfähigen Erfolgskonzept geführt hat.


Die Struktur und Ordnung, welche sich in der hierarchischen Organisationsform einer Milchstraße finden, ihr Netzwerk und die interne Kommunikation, sowie der achtsame Umgang mit den Ressourcen sind es zweifellos wert, genauer angesehen zu werden, weil wir uns daraus Ideen und Anregungen für den Erfolg von Firmen holen können.


Im Vortrag werden die weltbesten erdgebundenen Fernrohranlagen, aber auch Weltraumteleskope im Überblick vorgestellt. Wir begegnen Teleskopen, die so groß sind wie ein Fußballfeld und sich dennoch mit mikrochirurgischer Präzision steuern lassen; wir sehen ihre Ergebnisse aus dem Bereich der Forschung und lassen uns in Staunen versetzen, durch bezaubernd schöne Astrofotos, modernste Animationen und Videos.


Dieser Multimedia-Vortrag beruht sowohl auf den Ergebnissen der wissenschaftlichen Forschung, als auch auf persönlichen Reiseerfahrungen zu den Anlagen der ESO (Europäische Südsternwarte) und auf den eigenen Astroaufnahmen, die in den eigenen Sternwarten, verteilt auf dieser Welt, gewonnen wurden.

Mensch im Kosmos: Evolution der Hand

Über die Notwendigkeit des Kosmos, eine Hand zu erfinden

 

Die Evolution der Hand. Millionen Jahre der Entwicklung ermöglichen uns heute ein effektives Angreifen und damit Begreifen der Welt in der wir leben. Von äußerster Kraftentfaltung bis hin zur mikrochirurgischen Präzision.


Wir blicken uns in der Kulturgeschichte um und beleuchten Schauplätze, in denen die Hand den Menschen zur Genialität befähigt hat: Architektur, Kunst und Medizin.


Die Hand gilt als kreatives Ausdrucksmittel des Universums, um seine eigene Neugierde auszuleben. Dabei wird der Zusammenhang zwischen uns Menschen und den Sternen anhand von atemberaubenden Astrofotografien erläutert.

O sole mio – Die Sonne

„The Glorious Provider“

 

Die Sonne ist der zentrale Fokus unseres Sonnensystems. Ihr Licht und ihre Wärme bilden die Voraussetzung allen Lebens. Kein Zufall also, dass die Sonne zu den am besten untersuchten Himmelskörpern zählt. Wie und wann die Sonne entstanden ist, wie sie aufgebaut ist und wie sie funktioniert, wird im Vortrag beleuchtet.

 
Außerdem werden kulturgeschichtliche Aspekte aufgezeigt; ganz im Sinne einer Zeitreise durch menschliche Erforschungen auf allen Kontinenten. Untermalt mit hochaufgelösten Bildern und Animationen von den weltbesten Wissenschaftsinstituten wird der für uns bedeutendste Stern im ganzen Universum würdig inszeniert.

Vortragsserie – Die Sternzeichen im Jahreskreis

Die 12 Tierkreiszeichen werden paarweise aus ganz unterschiedlichen Perspektiven dargestellt:
Wir spannen einen faszinierenden Bogen von den astronomischen Objekten in den Sternzeichen, über die Mythologie bis hin zu den Erkenntnissen der Analogie und damit letztlich auch der Naturheilkunde.

 
• Was finden wir in den Sternzeichen des Tierkreises?
• Welche Objekte gibt es darin zu entdecken?
• Was können wir von ihnen über unsere Welt daraus lernen?
• Gibt uns die Mythologie wirklich Auskunft über menschliche Verhaltensweisen, die seit Menschengedenken auf den Himmel projiziert werden?
• Welchen Einfluss nimmt der Jahreslauf der Sonne auf das Gedeihen der heimischen Heilpflanzen und uns Menschen?
• Was ist daran praktisch umsetzbar und wie?
• Wie entstanden die Feiertage?

 
Um diese Fragen beantworten zu können, werden wir im Einführungsabend zunächst über die Zeit der Jahrtausende auf vielen Kontinenten nachsehen, warum der Mensch sich immer schon vom Sternenhimmel beeindrucken hat lassen:

 
Der Kalender als Werkzeug zum Überleben; Rituelle Bräuche, akribische Naturbeobachtung über Jahrtausende als Notwendigkeit für eine gesunde Gesellschaft; der Sternenhimmel als eines der Werkzeuge zur Rückbindung des Menschen an die Natur.


Hochaufgelöste Bilder der ESO und NASA, Kunstwerke aus aller Zeit, aber auch die eigene Achtsamkeit in der Natur dienen als Werkzeug zur Erarbeitung der Vortragsinhalte mit unmittelbarem Praxisbezug. Diese Vortragsserie war bereits u.a. sehr erfolgreich zu Gast im AEC Linz.

Milkyway

Die Milchstraße unter der Lupe betrachtet

 

In klaren, dunklen Nächten ist sie ganz deutlich am Firmament zu sehen: Die Milchstraße, die sich als helles, wolkiges Band quer über den Himmel zieht. Rund 200 Milliarden Sterne sind hier versammelt und ziehen ihre Bahnen um ein unvorstellbar großes Schwarzes Loch, das für den Zusammenhalt der ganzen Galaxie sorgt. Oder reicht seine Kraft nicht aus? Welche geheimnisvollen Kräfte dabei am Werk sind, erzählt uns dieser Vortrag. Gezeigt wird auch die Position unseres Sonnensystems sowie die Umlaufbahn der Sonne mit ihren Planeten. Freuen Sie sich auf eine rasante Reise mit 1 Mio. km/h Umlaufgeschwindigkeit.

Wie oben so unten – Wie unten so oben

Die subtile Anatomie des Menschen – Vom Grobstofflichen zum Feinstofflichen

 

Aus der Biologie wissen wir von Knochen, Muskeln, Sehnen und Eingeweiden. Doch erstreckt sich die Anatomie des Menschen weit darüber hinaus. Eine Schnittstelle zum feinstofflichen Aufbau des menschlichen Körpers ist das Nervensystem. Ganz besonders die feinsten Nerven der Hand. Doch die Physis kennt einen noch subtileren Aufbau: Das Energienetz, welches den Menschen umkleidet, ist ganz wesentlich dafür verantwortlich, dass wir uns in der Natur aufladen können, wenn unsere „Akkus“ leer sind. Dieser Vortrag erläutert anhand hochaufgelöster Bilder genau jenen Aufbau des Menschen und stellt den Zusammenhang zwischen Mikro- und Makrokosmos her.

Die Vordenker unseres modernen Weltbildes

Kosmologie als Lieferant eines holistischen Weltbildes ist kein Produkt der modernen Wissenschaft, sondern es gab schon zu allen Zeiten der Kulturgeschichte Menschen, die sich darüber Gedanken machten, wie der Kosmos aufgebaut ist. Wir wollen einige der wenig bekannten, genialen Vordenker und Wegbereiter aus vielen Kulturkreisen etwas näher kennenlernen und ihre Art des Denkens ansehen.

Wie konnten Menschen ohne Teleskop und ohne CERN so viel vorwegnehmen, was die moderne Wissenschaft erst jüngst mittels teuerster Geräte entdeckte?

Giordano Filippo Bruno

Begründer des kosmozentrischen Weltbildes

 

Er erweiterte die Perspektive der Menschheit, wie es vor und nach ihm keiner mehr getan hat. Das geozentrische Weltbild verbannte er ins Reich der Märchen, das heliozentrische Weltbild war ihm viel zu klein. Er rückte die Welt zurecht und wies den Menschen jenen Platz zu, der ihnen gar nicht gefiel: Nämlich außerhalb des Zentrums der Milchstraße und definitiv nicht im Mittelpunkt des Sonnensystems. Er stand für einen ganzheitlichen Zugang zum Universum, war ein fantastischer Rhetoriker und Gedächtniskünstler. Seine Erkenntnismethoden lagen weit jenseits der fünf Sinne, so praktizierte er die Methode der „interna lectio“. Ein Affront für die Katholische Kirche, ließen solche Thesen doch weder Platz für ein Jenseits, noch ein Jüngstes Gericht zu. Im Vortrag dreht sich alles um die einst so radikalen Thesen des Giordano Filippo Bruno, die weit über die Renaissance hinaus nachwirkten. Im Speziellen sehen wir uns an, wie Giordano zu seinen Erkenntnissen kam. Er hat niemals durch ein Fernrohr geblickt und kannte kein Mikroskop. Dennoch nahm er die Endlosigkeit des Universums vorweg, sprach von Planeten außerhalb der Saturnbahn und sprach von Myriaden von Sternen! Wir werden Zeugen seines Erkenntniserlebnisses und lassen ihn selbst zu uns sprechen.

Unser Platz im Weltall...

…und der Platz des Weltalls in uns

 

Basierend auf dem anthropologischen Ansatz zum Erkennen der Welt in der wir leben, wollen wir erläutern, was man sich unter unserem Platz im Universum vorstellen darf. Wir nehmen Bezug auf Kenntnisse aus dem Altertum und verknüpfen sie mit Erforschtem aus der Neuzeit.


Dabei soll uns Bildmaterial von Künstlern aller Zeit und solches aus der High-Tech helfen, unseren Platz als Spezies im Weltall wieder zu entdecken.


Präziser gesagt geht es um die Veranschaulichung der Dimensionen. Denn in der hoch beschleunigten Welt, in der wir leben, bleibt kaum Zeit, uns selbst als Individuum zu betrachten, und wir laufen Gefahr, uns in der Hektik der Alltagswelt zu verlieren. Der Blick zu den Sternen, damals wie heute, hilft uns wieder zu Entschläunigen und Selbstvertrauen in die eigene Erkenntnisfähigkeit  zu erlangen.

Sonne, Mond und Wandelsterne – Eine Reise zum Olymp

Jupiter, Merkur, Neptun oder Mars. Klingende Namen, die nicht nur Planeten unseres Sonnensystems bezeichnen, sondern auch römische Gottheiten. In diesem Vortrag spazieren wir anhand von wunderschönen Bildern durch das Sonnensystem. Die Planeten werden vorgestellt; ihr Entstehungsweg beleuchtet und auch die Mythologie auf unterhaltsame Weise betrachtet.


Besonderes Augenmerk gilt der Erde und dem Mond. Ihre Nahbeziehung wird naturwissenschaftlich dargelegt; lebendig gemacht durch die Symbolsprache aus längst vergangenen Zeiten und Kulturen. Es erwartet Sie eine spannende Infotainment-Show, die eine Brücke von der Astronomie zur antiken Sagenwelt baut.

Jupiter – Der Gigant unter den Planeten

Vor dem Hintergrund der jüngsten naturwissenschaftlichen Erkenntnisse rund um den großen Gasplaneten, in Form von hochaufgelösten Bild- und Videomaterial, wird die Mythologie des Planeten dargestellt. Und zwar aus der Sicht von ganz verschiedenen Kulturkreisen, rund um den Erdball und quer entlang der Zeitschiene.

Wie kommt es zur Namensgebung von Planeten?

Was geschieht, wenn solch große Gasriesenplaneten „von ihrer Bahn abkommen“ würden? Anhand moderner Untersuchungen von Exoplaneten, wird auch auf diese Fragen eingegangen.

Saturn – Der Herr der Ringe

Eine Menge neuer spannender Fragen und Rätsel

 

Was lernen wir von Raumsonden? Cassini und Co erzählen uns über Saturn. Mit einem Äquatordurchmesser von etwa 120.500 Kilometern ist Saturn der zweitgrößte Planet unseres Sonnensystems. Das Besondere an Saturn sind seine ausgeprägten Ringe, die größtenteils aus Eis, Gesteinsbrocken und Staub bestehen. Bislang wurden 62 ihn umkreisende Monde entdeckt, wobei der größte Saturn-Mond Titan größer als der Planet Merkur ist.

Die Raumsonde Cassini, einer der erfolgreichsten Missionen des JPL (Jet Propulsion Laboratoy der NASA) liefert uns fantastische Aufnahmen und vor allem eine Menge neuer spannender Fragen und Rätsel. Diese werden im Vortrag ausführlich erläutert und gezeigt.

Interaktive Galaxien: The Power of Two

…when two worlds collide…

 

Was wird passieren, wenn unsere Milchstraße mit der Andromeda zusammenstoßen wird? Denn dieses Ereignis ist vorausprogrammiert und unausweichlich. Ein Schreckensszenario? Berechtigte Ängste?


Im Vortrag sehen wir uns anhand von wunderbaren Kunstwerken der Renaissance, aber auch spektakulären Bildern der ESO und der NASA und einiger meiner eigenen Aufnahmen an, was passiert, wenn zwei Milchstraßen (Galaxien) kollidieren.


Dabei lernen wir, dass es diese Ereignisse schon oft gegeben hat und immer wieder geben wird; ja geben muss! Denn Wechselwirkung zwischen Milchstraßen auf Basis der Gravitation lässt sich wie ein roter Faden nahezu überall im Weltall beobachten. Früher war man der Ansicht, wenn Milchstraßen zusammenkommen, gäbe es katastrophenartige Ereignisse, wie den Untergang von Sternsystemen innerhalb der betroffenen Galaxien. Armageddonartige Szenarien hat man sich ausgemalt. Heutzutage wissen wir, dass das genaue Gegenteil der Fall ist.


Interaktivität ist der Schlüssel zu allem Leben im Kosmos.


Erst mit der Begegnung, der Durchdringung dieser Welten werden z.B. Wasserstoffvorräte vereinigt, was dazu führt, dass es regelrecht zu explosionsartiger Sternentstehung kommt. Was können wir Menschen auf Erden daraus lernen? Dass es die Begegnung braucht.


So ist es im Leben zwischen uns Menschen auch. Isolation und Vereinsamung sind der Anfang vom Ende jeglichen Glücks. Es braucht eine liebevolle Begegnung, um sich selbst und um sich gemeinsam weiterentwickeln zu können. Liebe ist das einzige Gut, das sich vermehrt, selbst wenn man es teilt.

Ethik in der Astronomie

Was hat Sterndlgucken mit Verantwortung zu tun?

 

Ethik befasst sich unter anderem mit gewohnten und tradierten Bräuchen sowie ganz allgemein mit menschlichen Handlungen und deren Auswirkung auf die Gesellschaft. Worin bestehen ethische Implikationen in der astronomischen Forschung? Was ist moralisch oder unmoralisch beim Blick auf die Sterne? Haben Wissenschaftler und auch Laien Verantwortung für das untersuchte Weltall? Können wir aus der Beobachtung des Sternenhimmels über uns selbst etwas lernen, das uns als Menschheit in der Entwicklung weiterhilft? Es wird bestimmt Antworten auf diese Fragen geben.

Lichtverschmutzung

Die Schattenseite des Lichts – ein Thema das uns alle betrifft

 

Unsere hochbeschleunigte Gesellschaft erlaubt uns selbst bei Nacht keine Pausen mehr. Wir müssen nachts arbeiten, uns orientieren und sicher fühlen. Licht bei Nacht ist auch eine Errungenschaft unserer Zivilisation. Doch beim Umgang mit der Beleuchtung ist das gesunde Augenmaß völlig verloren gegangen. Da Beleuchtung billiger geworden ist als noch vor Jahrzehnten, und man sich damals noch mehr Gedanken gemacht hat über die Natur und den Erhalt unserer Ressourcen, wird für den Ge/Missbrauch keine Verantwortung mehr übernommen.

Die Frage nach dem Sinn, die Frage nach der Verantwortung für die Folgen dieser Lichtverschmutzung wird nicht gestellt. Aus jüngsten Untersuchungen der Universitäten lernen wir besser zu verstehen, was die genauen Auswirkungen der Lichtverschmutzung sind. Dabei ist es interessant zu erfahren, dass wir mit dem übertriebenen Luxus von nächtlicher Beleuchtung neben der Verursachung wirtschaftlicher Engpässe, auch unsere eigene Gesundheit ernsthaft in Gefahr bringen, ja sie nachweislich kompromittieren. Ich zeige Ihnen, was wir uns von Vorzeigeländern abschauen können, um das Rad nicht ein zweites Mal erfinden zu müssen.

Astronomie für jedermann

Die Sterne zum Angreifen

 

Befasst man sich nur ein wenig mit Kulturgeschichte aller Zeiten auf allen Kontinenten, so stellt man rasch fest, dass es praktisch keine Hochkultur auf Erden gegeben hat, in welcher nicht der Sternenhimmel einen signifikanten Einfluss auf das Weltbild hatte.


Mit diesem Vortrag sollen daher einfache Möglichkeiten der Sternbeobachtung vorgestellt werden. Es wird aufgezeigt, dass es gar nicht viel braucht, um den Kosmos zu erfassen und die Schönheiten im Weltraum zu erkennen. Wo und wie man sich die feinen Köstlichkeiten vom Sternenhimmel picken kann, ist hier Thema. Auch die Verwendung von einfacher astronomischer Ausrüstung bis hin zu professionellen Teleskopen wird erklärt.

Astrofotografie für jedermann

Es braucht nicht viel für Sternenfotografie

 

Der Begriff Fotografie hat seinen Ursprung im Alt-Griechischen und bedeutet „mit Licht schreiben“. Bei diesem Vortrag wird gezeigt, wie man in einer selbst gebauten Sternwarte im Mühlviertel mit dem Licht der Sterne auf modernste CCD-Sensoren schreibt, um damit Bilder des Nachthimmels zu erzeugen. Blicken Sie hinter die Kulissen jener Technologie, ohne die hochaufgelöste Astrofotografie nicht möglich wäre. Wer selber gerne Bilder vom nächtlichen Himmel aufnehmen möchte, erfährt  anschließend anhand praktischer Beispiele, auf welche Weise das auch mit einfachen Mitteln möglich ist.

Schalt das Radio ein – Radioastronomie

Was wir vom nicht sichtbaren Universum lernen können

 

Die ESO betreibt eines der weltweit erfolgreichsten Radioteleskope der Erde in Chile. Was einst durch Vater Zufall entdeckt worden ist, nämlich dass uns vom Weltall Radiowellen erreichen, trägt mit großem Erfolg dazu bei, das Weltall außerhalb des sichtbaren Lichts besser zu verstehen. Ähnlich dem Radar, welches wir z.B. unliebsam kennenlernen, wenn wir zu schnell mit dem Auto fahren, nutzen wir das Radiolicht der Sterne, um genaue Geschwindigkeitsmessungen und Positionsbestimmungen durchzuführen. Zudem hilft es auch, dunkle, staubige Wolken zu durchdringen, um darin jungen Sternenbabys bei ihrer Entwicklung zuzusehen. Letztlich hilft uns die Radioastronomie, den Ursprung der Erde und aller Planeten im Sonnensystem besser zu verstehen.

Weißt du, wie viel Sternlein stehen?

Messmethoden in der Astronomie

 

Über die Entstehung der Sterne, deren Entwicklung und Vergehen. Der Vortrag zeigt unter anderem, wie Entfernungsmessungen von AstronomInnen in der Vergangenheit vorgenommen wurden und wie diese heute vonstatten gehen. Wie baut man eine Sternwarte? Neben traditionellen  Messverfahren werden vor allem Methoden der modernen Astronomie präsentiert. Darüber hinaus wird erklärt, worauf AstronomInnen beim Bau ihrer Sternwarten besonderes Augenmerk legen und wodurch sich das Equipment der Profis von konventionellen Kameras unterscheidet. Anhand hochaufgelöster Fotos im Format 16×9 Meter wird auch gleich gezeigt, welche beeindruckenden Bilder die besten Teleskope der Welt liefern.

La luna – Der Mond

Ohne Mond kein Leben auf Erden

 

Im Mittel rund 384.000 Kilometer von uns entfernt, zieht der Mond seine Bahn um die Erde. Einen knappen Monat braucht er, um unseren Planeten einmal zu umrunden. Wir sehen dabei immer nur dieselbe Seite unseres Trabanten, der sich nicht nur um die Erde, sondern auch um sich selber dreht. Mit freiem Auge sind dabei die riesigen Krater zu erkennen, die unzählige Meteoritentreffer auf der Mondoberfläche hinterlassen haben …Es soll übrigens eine Kollision zwischen der Erde und einem riesigen Protoplaneten gegeben haben, die vor rund 5 Milliarden Jahren die Geburtsstunde des Mondes eingeläutet hat: Ein unvorstellbar heftiger Zusammenprall habe damals einen oder gar mehrere Brocken aus der Erde herausgebrochen und in eine Umlaufbahn um die Erde geschleudert, meinen WissenschaftlerInnen. Seit damals kreist der Mond um unseren Planeten und entfernt sich dabei stets ein klein wenig weiter.


Bei diesem Vortrag geht es um den Ursprung des Mondes, um die Mythen, die sich im Laufe der Menschheitsgeschichte um ihn rankten und immer noch ranken und um seinen Einfluss auf die Entwicklung des irdischen Lebens.

ESO – Europäische Südsternwarte

Eine astronomische Erfolgsgeschichte Europas unter chilenischem Sternenhimmel


Die ESO ist die europäische Südsternwarte (European Southern Observatory).


Im Jänner 2011 war Dr. Dietmar Hager Gast der ESO und durfte einen tiefen Blick hinter die Kulissen der astronomischen Weltbühne Nr. 1 werfen. Über die spannenden Forschungsergebnisse der jüngeren Zeit, aber auch über die Entstehungsgeschichte der ESO wird im Vortrag mit exklusiven Bild- und Videomaterial berichtet.


Gezeigt wird auch, wie das Leben der ESO-WissenschaftlerInnen aussieht und womit Forschung betrieben wird. Die ESO hat sich für Chile als Aufstellungsort der Teleskope entschieden. Wie es zu dieser Entscheidung kam und was Chile den Astronomen bietet, soll hautnah erläutert werden.


In unmittelbarer Umgebung um die Sternwartenparks finden sich 10.000 Jahre alte Zeugnisse davon, dass bereits vor so langer Zeit auch schon Menschen diese Gegend bewohnt haben. Wir finden deren astronomische Zeichnungen in form von Piktogrammen.

ELT – Das Extremly Large Telescope

Österreichs forschender Finger am Puls der chilenischen Sternzeit

 

Österreich ist Mitgliedsland der ESO. Als solches haben damit Österreicher das Privileg, ganz vorne dabei zu sein, wenn es um Entscheidungen über die Herstellung oder Verwendung von künftigen Equipment geht. Aber auch strategische Entscheidungen werden von uns Österreichern mitgetragen.


Das kommende neue E-ELT, das European Extremly Large Telescope wird zum Beispiel ganz wesentliches Know-how beinhalten, das aus Oberösterreich kommt.


Stellen sie sich ein Fernrohr vor, dessen Optik so groß ist wie ein Fußballfeld. Mit diesem  gigantischen Auge werden gewiss revolutionäre Entdeckungen in naher Zukunft gemacht! Denn die Schärfe des Teleskops wird die des berühmten Hubble Space Teleskopes um den Faktor 30 übersteigen und es wird in derselben Zeit 500mal mehr Projekte abwickeln können.


Obwohl es noch nicht fertiggestellt ist, können wir es im Vortrag anhand des Original 3D CAD Zeichensatzes bereits in 3D stereo besuchen und durch die Sternwarte hindurch wandern.


Nehmen Sie Platz am welgrößten Spiegelfernrohr! (3D nur im AEC möglich)

Astro meets Jazz

Swinging under the Stars!

 

Eine Reise quer durch unser Sonnensystem umrahmt von jazzigen Klängen eines Pianos – Sie meinen, diese Mischung ist zu gut, um wahr zu sein? Mitnichten! Denn die zwei Linzer Handchirurgen
Günther Straub und Dietmar Hager haben sich zusammengetan, um Ihnen genau dieses Erlebnis zu ermöglichen. Locker swingend nehmen sie Sie auf einen aufregenden Trip durchs Sonnensystem und zu den Sternen mit.


Während Pianist Günther Straub seinem Klavier jäzzige Töne entlockt, präsentiert Ihnen der Astrofotograf Dietmar Hager das Weltall, wie Sie es noch nie gesehen haben. Mit beeindruckenden
Bildern und spannenden Erklärungen werden Sie eine kurzweilige Runde um den kosmischen Block drehen und fasziniert wieder zurückkommen.


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