Sternenfotografie in Linz - Faszinierende Astro-Fotos, publikumsgerecht aufbereitet

Dr. Dietmar Hagers Astro-Fotos sind ein Erlebnis der besonderen Art. Unter besten Voraussetzungen entstanden, ermöglichen diese Fotos seltene Einblicke in unseren Kosmos.

M 22 - Messier 22 - im Sternbild Schütze

Vor 434 Jahren entdeckte der deutsche Astronom Johann Abraham Ihle (1627-1699) dieses Objekt am Abendhimmel. M 22 ist ein sogenannter Kugelsternhaufen im Sternbild Schütze und so hell, dass er sogar mit bloßem Auge ausgemacht werden kann.

Das interessante an diesem Objekt ist, dass es einer der ersten Kugelsternhaufen ist, in welchem mehr als ein schwarzes Loch entdeckt werden konnte. Das ist insofern außergewöhnlich, als es lange den gängigen astronomischen Modellen und dem Verständnis eines Kugelsternhaufens widersprach. Der Grund ist der, dass man sich das Objekt M 22 rein rechnerisch nicht erwarten durfte. Man dachte auf Grundlage der bis vor nicht allzu langer Zeit vorliegenden rechnerischen Einschätzungen, dass schwarze Löcher innerhalb eine Kugelhaufens diesen in eine instabile Situation bringen würden. Kurz: berechnete instabile Situation = Objekt kann es eigentlich gar nicht geben.

Die Existenz von M 22 bewies, dass die mathematischen Modelle überarbeitet werden mussten. Wir wissen mittlerweile sehr genau, dass gerade Kugelsternhaufen ungemein alt sind. Kugelsternhaufen sind so alt wie die Milchstraße selbst und damit doppelt so alt wie unser Sonnensystem.

M 22 ist knapp 10.000 Lichtjahre entfernt und misst im Durchmesser etwa 100 Lichtjahre! Am Abendhimmel ergibt sich daher eine scheinbare Größe von der des Mondes.

Halten Sie mit Ihren Feldstechern Ausschau nach dem Objekt! Mit ein klein wenig Recherche im Internet nach Sternenkarten lässt sich Messier 22 im Sternbild Schütze nahe dem Zentrum der Milchstraße am Himmel ganz bestimmt finden!

Mit einer ganz wichtigen Voraussetzung: Sie müssen raus aus der Lichtverschmutzung der Stadt!

Dieses Foto ist wieder ein Gemeinschaftsprojekt von meinem australischen Kollegen Eric Benson und Stargazer Observatory – Dietmar Hager.

NGC 55

Diese Galaxis wurde bereits im frühen 19. Jahrhundert entdeckt und ist eine eher kleine, aber besonders interessante Galaxie im Sternbild "Bildhauer". Klein, da sie nicht einmal halb so groß wie unsere Milchstraße ist. Wer sie sucht, muss im Durchmesser nach einer scheinbaren Mondgröße Ausschau halten.


An unserem Abendhimmel ist NGC 55 kaum zu beobachten, da sie so tief am Himmel steht. Deshalb wurde das Rohbildmaterial wieder von meinem australischen Partner Eric Benson im Outback gesammelt und von mir zu dieser Darstellung verarbeitet.

Mit nur 4 Millionen Lichtjahren ist uns NGC 55 auch recht nahe und kann problemlos in einem handelsüblichen Teleskop betrachtet werden. Der Aufstellungsort sollte möglichst weit im Süden sein, und es sollte keine Lichtverschmutzung die Sicht beeinträchtigen.

Die Besonderheit dieser Galaxis sind die fotografisch sehr gut auflösbaren sogenannten "Star-Cluster". Sie sind erkennbar als solitär sichtbare stark leuchtkräftige blaue Punkte, die sich besonders um den Galaxienkern angesammelt zeigen, aber auch genauso in der Peripherie.

Ebenso zeigt NGC 55 zahlreiche unglaublich große Wasserstoffgebiete, als rosarote Strukturen erkennbar; diese stellen Sternentstehungsgebiete dar.

Bei der Betrachtung von NGC 55 sollte man sich unbedingt auch die Umgebung der Galaxis ansehen, da sich hier eine Reihe von ebenso gut aufgelösten Galaxien zeigen (bspw. rechts unten im Bild). Die am weitesten entfernten Objekte sind Quasare, die sich als dunkel-weinrote Tupfen eher im linken Bildfeld zeigen. Diese sind etwa mehrere Milliarden Lichtjahre entfernt.


Wir sehen hier das Ergebnis von 25 Stunden Gesamtbelichtungszeit, aufgeteilt auf 30 Min.-Frames.


Im Herbst 2019 wird dieses Bild öffentlich im Ars Electronica Center in Linz präsentiert werden.


Das Bild ist auch in einer größeren Größe zu erhalten: Kontakt

Dieses Bild ist auch von der NASA veröffentlicht worden.

Messier 101

Diese große Spiralgalaxie im Sternbild des Großen Wagen ist den Astronomen seit knapp 250 Jahren bekannt. Entdeckt wurde sie in einer Zeit, als es en vogue war, nach Kometen Ausschau zu halten.


Um potentiell neue Kometen nicht mit bereits bekannten Objekten zu verwechseln, wurden „fix“ stehende Objekte katalogisiert. Die sogenannte Pinwheel Galaxy erhielt die Katalognummer M101, eine Abkürzung, die für den Katalog stand, für welchen der französische Astronom Charles Messier Namensstifter ist.


Die scheinbare Größe von M101 am Nachthimmel ist vergleichbar mit jener des Mondes. Und das, obwohl sie etwa 17 Mio. Lichtjahre entfernt ist! Size matters...


Das Bild ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen Torsten Grossmann und Stargazer-Observatory. Wir betrachten ein Bild, in welchem etwa 10 Stunden Gesamtbelichtungszeit stecken; aufgeteilt auf zahlreiche einzelne Aufnahmen, die zu einem finalen Bild systematisch verarbeitet worden sind. Als Aufnahmegerät diente unter dem Nachthimmel etwa 60 km südlich von Berlin ein 7" TMB Apo Refraktor; also ein klassisches Linsenteleskop.


Das Bild ist auch in einer hohen Auflösung und Größe zu erhalten: Kontakt

NGC 1365 - Die Ofen-Galaxie

NGC 1365 ist eine Galaxie im Sternzeichen des "Ofen".

Geläufig ist uns dieses Sternzeichen kaum, denn es erhebt sich bei uns so gut wie nie über den Horizont.

Diese fremde Milchstraße ist etwa 60 Mio. Lichtjahre entfernt, d. h. wir sehen ihr Licht, welches seit jener Zeit auf Reisen zu uns ist, als sich auf der Erde gerade die Alpen formten und das Mittelmeer sich füllte.

Der Blick hinaus in die Tiefen des Weltalls ist ja immer eine Begegnung mit der Geschichte. Und selbst wenn dieses Licht so alt ist, wir können eine Menge daraus lernen! Eine Anregung an die Entscheidungsträger der Politik: Greift zu den Geschichtsbüchern, lest und lernt aus den Fehlern der anderen.

In Arkaroola in Australien, also in einer Umgebung, wo es praktisch keine Lichtverschmutzung gibt, sammelte Eric Benson insgesamt knapp 20 Stunden Belichtungszeit in vielen einzelnen Schwarz-Weiß-Frames. Ich durfte diese Bilder gemeinsam mit Torsten Grossmann bearbeiten. Dieses sehr gute Bildergebnis zu erreichen, war diesmal schwierig, da die Signale in jenen Anteilen, welche die Farben beinhalten, sehr schwach waren. Und auch der Kern machte uns zu schaffen - denn es lag eine extrem große "dynamic range" vor. Das heißt, dass der Kern exorbitant heller ist als der Rest der Galaxie. Die Bildbearbeitung war daher eine besonders große Herausforderung.

Möchtet ihr mehr zu dieser Galaxie lesen? Nehmt euch die Zeit und lest z. B. in Wikipedia nach.


Dieses Bild ist auch von der NASA veröffentlicht worden.

NGC 253 - Die Bildhauer-Galaxie

Diese wunderschöne Milchstraße ist unserer recht nahe, denn in knapp 12 Mio. Lichtjahren entfaltet sie ihre volle Pracht im Sternbild des Bildhauers. Daher auch der Name.

Damit sind wir in unseren Breiten nicht recht vertraut, da sich dieses Sternzeichen kaum über den Horizont erhebt.

Auf diesem Bild, welches knapp 20 Stunden Gesamtbelichtungszeit beinhaltet, zeigt sich diese Galaxie in der scheinbaren Größe des Mondes.

Wir sehen viele junge heiße Sternpopulationen (blaue Felder) und die königlich residierenden "alten Herren" der Sterncluster in goldgelber Farbe.

Das besondere an dieser Milchstraße ist, dass ihr hier ein sehr imposantes Staubband seht. Dieser galaktische Staub ist "heilig" für jede Galaxie, da u. a. aus ihm weitere neue Sternsysteme in ihr entstehen.

Man gewinnt bei längerer Betrachtung den Eindruck, dass einige dieser Staubstrukturen zylinderartig rechtwinkelig zur Längsachse aus der Milchstraße wie "Kaminrauch" herausströmen.

Im Hintergrund tummeln sich zahlreiche weitere Milchstraßen, die jedoch nur mehr als kleinste, kommaartige Strukturen zu erkennen sind, da sie mehrere Milliarden Lichtjahre entfernt stehen.

Die Bilddaten hat mein Freund Eric Benson in seiner remote-gesteuerten Sternwarte aufgenommen und mir geschickt. Zu meiner sehr großen Freude waren die Daten hervorragend, und damit war es ein Leichtes, so ein schönes Bild zu kreieren.


Dieses Bild ist auch von der NASA veröffentlicht worden.

Sombrero Galaxie - Messier 104 im Sternzeichen der Jungfrau

Die Sombrero Galaxie hat ihren Namen davon, weil sie in einem kleinen Fernrohr lediglich den Teil oberhalb des breiten Staubbandes visuell zeigt und dabei aussieht, wie ein mexikanischer Sonnenhut: ein Sombrero.

Sie ist eine sehr alte Galaxie, die ein gewaltig großes Staubband in ihrem Äquator zeigt, welches hervorragend geeignet ist, um Radioastronomie zu betreiben und dabei genaue Vermessungen vorzunehmen.

Nämlich Messungen darüber, die Aufschluss geben, dass sich alles im Weltraum bewegt und selbst Galaxien keinen Stillstand kennen. Dies ist dewegen bemerkenswert, weil ja - leider - immer noch der Begriff "Fixstern" in den Lehrbüchern auftaucht; dieser gehört aber gestrichen, denn: Nichts im Weltall ist fixiert oder fest verankert, außer die Naturgesetze, die sich überall beobachten lassen.

Das Bild ist auch in einer hohen Auflösung auf Anfrage erhältich: Kontakt

NGC 6888 – the crescent nebula
First light image of TAO

Seeing conditions during HA-data acquisition below average, transparency very good. Seeing conditions for R, G average. Seeing conditions for B and L fine. Transparency in RGB very good. Moon present while imaging L and B. The Crescent Nebula, aka NGC 6888, is a very well renown and most intriguing object located in the constellation “swan” in the northern hemisphere. At an apparent size of about 18 by 13 arc-minutes it is a very pale nebula. Even in a moderate amateur telescope you cannot see this nebula. One would need absolute dark skies (or narrow band filters) and a decent “light buckett” to glimpse the nebula visually. It’s absolute diameter is some 25 by 18 light years. Gazing at NGC 6888 means we are looking 4700 years into the past. NGC 6888 renders a nebula coming from the blueish star at the center. And this is known to once have been a super-giant star. That means the star has had a giant mass! Small stars like our sun dwell some Billions of years with their fule. Super Giant stars are kind of play-boys, as they deplete their fule at “full speed”. And in this particular case the central star qualifies for being summed upon the socalled “Wolf Rayet” stars. After only a coule of Million years the fule is almost used up and the star is standing right before a significant change: it is gonna go supernova quite soon, spoken in cosmological terms, though. So, at present we are looking at a star that vents its outer layers into space at terrific speed and therefor the star sustains severe loss of mass. The gas is holding lots of oxygen and hydrogen, just before the individual big “bang” of the WR-star. Read an intruiging story about the Crescent-nebula written by Tammy Plottner from UT.

Omega Centauri

Der größte Kugelsternhaufen der Milchstraße - ein riesiger Haufen Sterne. Kugelsternhaufen gehören zu den ältesten Bewohnern unserer Milchstraße. Sie stellen, wie der Name sagt, einen Riesenhaufen Sterne dar, welcher sich in kugeliger Form präsentiert. Lange Zeit hat man nicht verstanden, wie sich Sterne, die so derartig dicht gepackt erscheinen, über Jahrmilliarden stabil halten können. Eine einfache Relation zwischen Raum und Zeit klärt dies auf. Anhand von großartigem Datenmaterial mitten aus dem extrem dunklen Hinterland Australiens. Nähere Info: z. B. bei Wikipedia.

M83 – Die Feuerradgalaxie des Südens

Wer kennt schon das Sternbild der Wasserschlange? In unseren Breiten nur wenige, da es recht tief am südlichen Horizont zur Ansicht kommt. Dabei beinhaltet sie eine der schönsten Milchstraßen, die man beobachten kann.

Aus 15 Mio. Lichtjahren Entfernung präsentiert sich diese majestätisch schöne Galaxie in ihrer vollen Ausbreitung. Da sie uns relativ nahe steht, gehört sie zur sogenannten lokalen Galaxiengruppe und ist somit eine Schwestergalaxie zu jener, in der wir wohnen. Im Bild erkennt man zahlreiche nebulöse Gebilde, die rötlich oder rosarot erscheinen. Das sind spannende Gegenden, vergleichbar mit dem bekannten Orionnebel; es handelt sich also um Sternentstehungsgebiete in einer fremden Milchstraße, die wir dennoch von der Erde aus fotografieren können. Könnte man sie mit freiem Auge beobachten, so würde sie etwa 1/3 des Vollmondes am nächtlichen Himmel ausmachen.

In Kooperation mit Eric Benson, einem meiner befreundeten Astrofotografie-Kollegen aus Australien, entstand dieses Bild. Eric betreibt eine remote-Sternwarte in einer Licht-unverschmutzten Gegend Australiens, wo sich M83 hoch am Himmel zeigt.

Es gibt auch eine Feuerradgalaxie des Nordens. Diese habe ich vor längerer Zeit ebenso fotografiert. Siehe dazu: http://www.universetoday.com/17824/the-firecracker

20“ CDK Spiegelteleskop, FLI CCD Kamera, LRGB Bilddaten. Verarbeitet in CCD Stack, Pix Insight und Photoshop. Bildgewinnung: Eric Benson, Bildbearbeitung: Dietmar Hager.

Galaxie M 82 – 7″ TMB Apo (Torsten Grossmann) and 9″ TMB Apo Fall 2011 NASA APOD

Messier 82 is one of my favourite galaxies because it is such a beautiful target for visual observation! The galaxy is located in the constellation of “Big Bear” aka as “big dipper”. You can spot the spectacular galaxy in a strong bino already. But when you observe M82 in a decent telescope of powerful light-collection capacity, it revelas a lot of the dust-lanes!

M82 is a so-called star-burst galaxy. This means, that stars form at a significant higher and more intense rate than in galaxies of comparable mass. One tends to believe this is linked to a dramatic gravitational effect, caused by the interaction with “near-by” M81. However, neary-by means 12 Mio light years. M82 is one of the best investigated “star-burst-galaxies”.

The redish areas in the image represent Hydrogen that emits strongly in infrared and radiowaves. Thie close encounter of the two neighbourghing galaxies is fabled to have taken place some 400 Mio years ago. Based upon observations in near infrared-, infrared- and radiospace telescopes as well as X-ray examinations the core of the galaxy might hold more than only one supermassive black hole.

Far to the right in the image you can identify a bit of a lighter area in space. This is not an artefact but a result of the tidal-effects based upon the gravitational interaction of the two galaxies M82 and M81.

Galaxie M81 + Holmberg IX – 9″ TMB Apo
December 2008 + January 2009

Date: December 2008 + January 2009 – seeing 5-(7)/10; transp. 6-7/10

Scope: 9″ TMB Apo f/7 using TeleVue 0,8 reducer

CCD: SXV H16 L:3.5h 1×1; 1.7h 2×2 each color RGB

(10 min subs) no darks in 1×1, 3 darks in 2×2.

Software: Astroart 4, CCD Stack, CCD Sharp, Registax and Maxim DL

Processing: postprocess in PS CS2, Pix IS LE


M81 is probably one of the most popular galaxies among the celestial objects of the Northern Hemisphere. Discovered by Johann E. Bode in 1774, M81 is located in the constellation “Big dipper”. Shining at 7m0 visually she makes a wonderful target for a bino-viewer, as this sprial-galaxy is considerably large, measuring ~ 27×14 arc minutes (compare the full moon appears at 31 arc minutes). In a distance of about 12 Mio light years, this galaxy is a bout 4 times more distant than the famous Andromeda galaxy, the largest galaxy visible from the Northern Hemisphere. M81 is only the most prominent “star” of a bunch of galaxies, called the M81-group: M82, NGC 2403, NGC 2976, Holmerbg IX, NGC 3077 and others render further members of this group. In a decent amateur telescope (above 16″ aperture), however, M81 reveals her entire beauty, as you can then gaze into the spiral arms and see the very bright core, that, by the way, houses a super massive black hole, which comprises perhaps 100 Mio solar masses.

In regards to gravity, M81 is engaged to M82, respectfully. Actually these two are bound together by gravity and therefor rotate around a common center of gravity, bringing them quite close to each other. At present (presence would be what we humans of the 21st century can gather now) our own galaxy, the Milky Way would merely fit inbetween M81-82; expressed in numbers we are looking at 120.000 light years distance between the two. M81-82 is fabeld to have gone through a severe interactive gravitational encounter some hundreds of million years ago. As a result, huge masses of gas, dust and also stars are strewn inbetween the two galaxies. Whenever galaxies collide or at least come close to eachother, serious changes take place, metamorphing the original phenotypical appearance of both galaxies. Consequently, M82 has turned into a so called “star-burst” galaxy, nursing now millions of new stars, which could be addressed as “off-spring” of such a galactic interaction.

In the image you might notice a small little irrgular looking structure a little above the galaxy and a little to the left. This object is a small satellite-galaxy of M81, called Holmberg IX, named after its discoverer Erik B. Holmberg, a Swedish astronomer of the last century. Near the bottom and a little to the left is one of a typical background galaxies, named PGC 29505, shining at about 17m0.

When the famous Austrian mountaineer Gerlinde Kaltenbrunner hovers in the highest mountains of the world, she might be able to spot this galaxy with bare eyes!

Galaxie NGC 660 – 9″ TMB Apo @ Tao
September + October 2009 NASA APOD

Discovered 1784 by William Herschel, this spectacular galaxy is located in the constellation “pisces”. Holding 7.6 arc minutes by 2.8 arc minutes she is not exactly large, but rather bright as its apparent magnitude measures some 10m7, being about 24 Mio light years away from Earth. As a result of these numbers we find NGC 660 to hold about 36.000 light years in diameter.

NGC 600 is counted among the so called “polar-ring-galaxies”, which is something peculiar among all galaxies known at present: Basically two galaxies were about to merge entirely, but by gravitational means of “dark matter” they have gotten “arrested” while undergoing the process of melting together. In an advanced stadium of such unification both galaxies are believed to no longer proceed further more into eachother. NGC 660 is also a strong candidate for a search for compact radio sources.

NGC 7331 “Deerlick Gruppe”

Dieses Bild zeigt die wunderschöne Galaxien-Gruppe “Deerlick” im Sternzeichen “Pegasus”.

Torsten Grossmann und ich haben mit unseren jeweiligen Sternwarten Bilddaten gesammelt. Torsten fotografierte südlich von Berlin mit seinem 7 Zoll TMB Apo. 15×15 Min Luminanz und je 11×8 Min Rot, Grün und Blau. Am Fuß des Hansberg im Mühlviertel holte ich mit meinem 9 Zoll TMB Apo One-Shot Color CCD Daten (7 Stunden).

Das Bild ist wie immer eine Gemeinschaftsproduktion von Torsten Grossmann und Dietmar Hager.

NGC 7008 – The Fetus-Nebula – 9″ TMB f/9

Located in the constellation Cygnus, some 1200 light years away, this planetary nebula, aka PK93+5.2, H I-192, h 2099, GC 4627 is a most spectacular object for a powerful telescope (say larger than 16″ aperture). It appears rather bright in a 20″ dobsonian, as its visual magnitude is 10m7. In blue, however, it is only 13m3 bright. It holds 1.4 arc minutes in diamter which is considerably large for a PN.

Discovered by William Herschel in 1787 the distinctive shape of the nebula donates the name, reminding the observer of an embryo. The dark hole which can be seen very well in the image near the center, origins back a long time ago, when a seperate nova blew this part of the nebula up.

M 27 – 9″ TMB Apo f/6.8

August to October 2009: 16″ RC + Astrodon LRGB

14x lum @ 1×1, 600s
11x red @ 2×2, 600s
25x green @ 2×2, 600s
35x blue @ 2×2, 600s

Software: AstroArt4 image acquisition, CCD Soft, preprocessing in CCD Stack, Maxim Dl, CCD Sharp; postprocessing in PS CS4.

IC 10 Dwarf Galaxy

IC 10 is a so called “dwarf-galaxy”, located in the constellation “Cassiopeia” in the Northern Hemisphere. Discovered in 1887 by Nicholas Mayall it also represents an irregular shaped galaxy. It took the astronomers of those days quite a while to identify the object to be an extragalactic one! This was achieved in 1935. Nowadays we know IC 10 to be some 2.5 Mio light years away from our solar system.

Visual magnitude of this tiny galaxy, that appears to be some 7 by 6 arc minutes of size, is 10m4 which sounds brighter than it really is. One needs quite a serious telescope to spot this galaxy, as the surface-brigthness of the galaxy is rather faint.

Scientific investigations of recent times revelaed this galaxy to be a so called “star-burst” galaxy. That means it produces lots of new hot star-clusters. Hydrogen supplies of IC 10 is huge! It forms a sort of envelope around the galaxy body that measures about 1 arc minute. In this image above one can spot this H2-envelope pretty well, that, surprisingly enough seems to rotate in the opposite direction, than the galaxy body does. Also, when you open the “full-size” subpage or the “enlarged-cop” version, you will perhaps see lots of those small star-clusters within the galactic body.

To the lower right you might notice some “luminousity” in space. That seems to be intergalactic Hydrogen; the matter of which all is made of in the universe in the first place.

NGC 2683

This fantastic galaxy can be spotted in the constellation “Lynx” in the Northern Hemisphere. To perceive the light visually you would however need a telescope, as the brightness is limited by 9m7. In a distance to Earth of about 27 Mio light years the appearent size of this galaxy measures 9.3 arc minutes by 2.2 arc minutes. That of course means we are looking at the galaxy almost from the edge. Like in so many cases of first human ever to lay eyes on this object was Wilhelm Herschel on 5th of February 1788. Those days back the galaxy was considerably closer to earthbound observers, as NGC 2683 recedes at the tremendous speed of about 400 kilometers per second. For earthlings 3 Billion kilometers sounds a lot, but considering the huge distance of millions of light years, this is practically insignificant.

Have you noticed the background galaxy group to the left? There is a region of very small reddish objects in the upper left quadrant of the field. These galaxies have been measured to some 4.3 Bio licht years away from Earth. That means, the light that reaches us nowadays comes from a time, when Mother Earth was about to be formed (thanks Mischa Schirmer for looking up the data).

NGC 5058 und 5101

Dieses Bild zeigt uns einen Himmelsausschnitt im Sternbild "Hydra". Dieses Sternzeichen ist praktisch nur von der Südhalbkugel gut beobachtbar.

Mein Kollege Eric Benson hat dort in Australien wunderbare Bilddaten gesammelt, welche ich zu diesem Bild verarbeitet habe.

Das Besondere an diesen Objekten ist, dass wir Sterne darauf sehen, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft befinden, also wenige Lichtjahre weit weg sind. Im Hintergrund zeigen sich Milchstraßen, welche gerade noch als dunkelrote Punkte erkennbar sind. Diese Milchstraßen sind aufgrund der enormen Entfernung weit ins rote Licht verschoben. Die Entfernung beträgt über 8 Mrd. Lichtjahre!

In keinem anderen Bild auf meiner Website zeigen sich solch enorme Kontraste bzgl. der Entfernungen.

Die beiden Hauptobjekte sind die NGC 5101 (oben rechts) und NGC 5058. Bei beiden handelt es sich um Milchstraßen, ähnlich der "unseren", in der wir leben. Ihr Licht, welches Eric über einen Zeitraum von knapp 30 Stunden in seiner Sternwarte in Australien gesammelt hat, stammt aus einer Zeit, als sich auf Erden gerade das Mittelmeer gebildet hat, und als es noch keine Alpen gab. Also etwa vor 100 Mio. Jahren.

Auf 5058 sehen wir recht genau von der Seite (Kantenstellung) drauf, und bei 5101 quasi direkt von "oben". Beides sind Balkenspiralgalaxien.

Verstreut im Bild finden sich noch viele weiter entfernte Galaxien. Die größeren, welche Farbe und Form geben, sind einige hundert Mio. Lichtjahre entfernt.

Insgesamt trifft auf dieses Bild der Spruch vom bedeutendsten Kosmologen der Renaissance, Giordano Bruno, zu: "Die Sonne mit ihren Planeten ist nur eines von Myriaden von Sternen in einem Weltall, das keine Grenzen kennt".

Dieses Bild ist der Mutter meiner Kinder gewidmet: Christine.


Dieses Foto wurde auch von der NASA veröffentlicht

Galaxie NGC 3628 – 9″ TMB Apo March 2007

This majestic spiral galaxy, which we view exactly from the edge, is staged in an adequate constellation (Lion), suiting the huge size of NGC 3628. The longitudinal diamter is barely about 1/4 of the apparent size of the moon. That makes her pretty large! This said, and knowing that NGC 3628 shines at 9m5 visually, which is pretty bright for a galaxy that is roughly 35 Mio ligh years away from our place, one still cannot understand, why Mr. Messier did not mention the galaxy in his famous catalogue, though he did so with the neighbouring very famous ones (M65,66), only half a moon away from the location.

BTW: These three are supposed to interact by gravitational means. There is evidence for such interaction, as you can find a faint so called “tidal trail” of stars to the left. These represent stars, that have been distracted by gravitational force of M65, 66. Like in so many cases, it was Wilhelm Herschel who discovered NGC3628 in 1784.

Should you be interested in a comparison with an older image taken with a one shot color CCD from Starlight Xpress SXVF M25C then please click the line “One shot color Image SXVF M25C (2007)” above.